- Einlass:
- 18:00 Uhr
- Beginn:
- 19:00 Uhr
- Eintritt frei // 5 Euro Pfand*
SOUND OF MUNICH NOW, Part IV
Münchner Musikhimmel
Wie sie klingt, diese Stadt München? Die Stadt mit ihren melancholischen Singer/Songwritern, mit neuen elektronischen Klängen und vertrauten Ska-Melodien? Diese Frage stellt sich das Festival „Sound of Munich now“ jedes Jahr aufs Neue: um dem Klang der Stadt nachzuspüren und um ihr einen eigenen Soundtrack zu schenken. Der Klang für ein Jahr. Oder für einen Moment.
20 Bands und etwa 60 Songs an einem Abend - so lässt sich das Programm von "Sound of Munich now" zusammenfassen, das die SZ am 3. November zusammen mit dem Feierwerk präsentiert.
20 Bands, dank denen Münchens Musikszene ein bisschen jünger und bunter geworden ist. 60 Songs, an denen sich die Vielfalt der neuen Bands erahnen lässt. Ein Abend, an dem München auf zwei Bühnen in der Hansa 39 unter Beweis stellt, dass es in den vergangenen Jahren wieder die Heimat einiger neuer Musikschätze geworden ist: die Heimat junger und aufregender Bands. Außerdem werden sich an diesem Abend eine Vielzahl Münchner Plattenfirmen bei einer Labelmesse präsentieren. Der Studenten-Radiosender M 94,5 wird in einer Live-Radiosendung aus dem Feierwerk berichten. Einlass ist um 18 Uhr (pünktlich kommen), der Eintritt ist frei - einzig für ein Einlass-Bändchen muss Pfand* hinterlegt werden.
Die Bands im Überblick: Blek Le Roc / Bluekilla / Boy Android / Ebow / Fatoni / Gender Bombs / Ginger Redcliff / Instrument / Kafkas Orient Bazaar / Lisiena / Punchers Plant / Phil Vetter / Poétique Électronique / Rosalie und Wanda / Sarah Sophie / Stray Colors / The Exclusive / The Dope / Veli / Well Well Well
*Pfand: Dieses Jahr werden wir einen Pfand von 5 Euro am Einlass verlangen, den Pfand bekommt ihr sobald ihr nicht mehr in die Hallen wollt und euer Eintrittsband an der Kasse abgebt von uns zurück. Wir versuchen damit eine bessere Kontrolle über den Einlass zu erhalten und die Veranstaltung so angenehm wie möglich zu machen. Die Veranstaltung ist und bleibt aber Eintritt frei! Keine Sorge.

BLEK LE ROC
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Da wäre einmal die Stimme von Sänger Tobias Dirr, die der Musik von BLEK LE ROC zu ihrer Eingängigkeit verhilft. Eine Stimme, die sich anschmiegt an die Klänge der E-Gitarre von Lucas Fernandes. Gemeinsam mit Schlagzeuger Benedikt Abé gelang es der Indie-Pop-Band 2012, im Jahr acht nach Bandgründung ihr Debütalbum zu veröffentlichen, mit dem sie sich ihre sphärischen Klänge bewahren und dennoch zu einprägsamen Pop finden.
Profil ansehenBLUEKILLA
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Der Beste (2004)
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1997 macht sich BLUEKILLA als erste ausländische Ska-Formation auf nach Jugoslawien - mitten zwischen Balkankonflikt und Kosovokrieg. Das Ergebnis: Haft wegen Spionageverdacht. Es ist diese Kompromisslosigkeit, das Umtriebige, das auch die Musik der Band prägt, die im Namen ihres 2011 erschienenen Albums behauptet, keine Ska-Band zu sein. Um auf der Platte dann das Gegenteil zu beweisen. Treibende Rhythmen und tanzbare Melodien sind es, die von den ersten Takten an die Songs der Band bestimmen.
Profil ansehenBOY ANDROID
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walk run flee
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Städte, die nie zu Metropolen werden, allzu lange Nächte oder die Frage, warum man in manchen Momenten nicht zum Tanzen, nicht zum Lieben aufgelegt ist. Es sind oft düstere Themen, von denen die Indie-Rockband BOY ANDROID erzählt. So haben sie ihr erstes Album "Walk Run Flee" gefüllt - mit zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug, Gesang und mit Songs, die trotz der finsteren Stimmung so angenehm unangestrengt daherkommen.
Profil ansehenEBOW
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Auf typisch türkische Themen reduziert zu werden - das möchte EBOW auf keinen Fall. Und rappt weiter über ihre Welt als Dönerspieß, über die Multi-Kulti-Szene rund um den Münchner Hauptbahnhof, über die Fragen eines türkischen Mädchens in Deutschland. So paradox das klingen mag, so einfach ist es für Ebru Düzgün, die als Münchens M.I.A. gehandelt wird: Augenzwinkernd textet die 21-jährige über solche Klischees - und überführt damit den Zuhörer oft der eigenen Vorurteile.
Profil ansehenFATONI
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Die Gegenwart? Interessiert den Rapper FATONI nicht. So liest sich zumindest der Titel seines Albums "Solange früher alles besser war". Ein wenig stutzig darf man dann aber doch werden, wenn er, Teil der HipHop-Combo "Creme Fresh", augenzwinkernd über die Not der Rapper textet, sich nun auch in der gegenwärtigen Indie-Szene auskennen zu müssen.
Profil ansehenGENDER BOMBS
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Ganz zerbrechlich gibt sich das Duo GENDER BOMBS in den einzigen beiden Songs, die es bisher von Sängerin Stella Lindner und René Arbeithuber zu hören gibt: Da wäre etwa "Connected": eine Ode an die Liebe, die ohne Worte auszukommen scheint und ebenso ohne die quälende Frage nach dem Warum beim Abschied. Eine Ode, deren Zärtlichkeit den Zuhörer vielleicht überrascht - schließlich kennt man René Arbeithuber als Musiker von Bands wie "Slut" und "Pelzig".
Profil ansehenGINGER REDCLIFF
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Zerbrechlich. So schaut Sängerin GINGER REDCLIFF auf den meisten Fotos aus, mit einem flatternden Rock oder romantischen Shirt. Doch so süß verträumt die 22-jährige auch daherkommen mag, so zielstrebig ist sie in Wirklichkeit: Da wäre einmal ihr Schauspielstudium an der Otto-Falkenberg-Schule. Und die Musik. Mit 14 begann die gebürtige Londonerin, die ersten Lieder zu schreiben, um nun, knapp zehn Jahre später, ihren Stil gefunden zu haben. Und der bewegt sich zwischen Pop und Klassik, zwischen einer sanften Klavierbegleitung und einer reichen Orchestrierung.
Profil ansehenINSTRUMENT
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Picks & Chips
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Bei INSTRUMENT lohnt der Blick in die Vergangenheit. Da war die Indie-Rockband "Cosmic Casino". Ein Name, der wie ein Versprechen klingt. 2008 löste sie sich auf, um wenig später, unter dem Namen "Instrument", wieder aufzuleben. Was bleibt, ist der Blick in die Zukunft. Und das Versprechen auf Rock mit dickem und verzerrtem Gitarrensound. Ein Versprechen, das die Musiker immer wieder aufs Neue einlösen - in der Gegenwart.
Profil ansehenKAFKAS ORIENT BAZAAR
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Ein gemeinsamer Türkeiurlaub, ein Laden, der sich KAFKAS ORIENT BAZAAR nennt - und schon hatten Julian Riegl und Attila Breif 2005 den Namen für ihre Band gefunden. Die Leichtigkeit der Urlaubsstimmung haben sie sich auch in München bewahrt: Sie mischen Indie, Elektropop und Hardcore mit derselben Unbeschwertheit wie sie in ihren Texten zwischen deutsch, englisch und türkisch wechseln. Songs, die trotz aller Wucht ihren tanzbaren Charme nie verloren haben.
Profil ansehenLISIENA
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Es sind nicht nur die schrillen Outfits und ihre pinken Haare, die LISIENA aus der Singer/Songwriter-Nische herausheben. Aus einer Szene, die sich in München gerade von ihrer melancholischen, nachdenklichen Seite zeigt. Zwar steht die Sängerin ebenso allein mit ihrer Gitarre auf der Bühne, einer elektrischen wohlgemerkt. Jedoch ergeben bei ihr die Verbindung von Stimme und Gitarre keine traurigen Liebeslieder. Vielmehr ist es "HipHop-Punk", eine Mischung aus Oldschool- Ghettoblaster-Rap und Avantgarde, wie die 23-jährige ihre Musik selbst beschreibt.
Profil ansehenPHIL VETTER
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Was ein achtjähriger Bub in Bayern tut, der gerne Musik machen möchte? Er schnappt sich eine Trompete, wird Mitglied einer Blaskapelle und verlässt diese möglichst schnell wieder. Ebenso geschehen bei PHIL VETTER, der Jahre später als melancholischer Singer/Songwriter in Münchens Clubs bekannt wurde. Jetzt in seinem vierten Studioalbum zeigt er sich experimentierfreudiger. Etwa bei einem Duett mit "Tubbe"-Sängerin Steffi Jakobs, mit deutschen Textzeilen oder treibenden Rhythmen, die man bisher vom Melancholiker Vetter nicht kannte.
Profil ansehenPOETIQUE ELECTRONIQUE
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Der Name ist ein Versprechen: POÉTIQUE ÉLECTRONIQUE. Und die Erwartungen werden nicht enttäuscht. Wegen des elektronischen Anteils der Songs. Und wegen der Singer/Songwriter-Leidenschaft, mit der sich die Musik aus der Menge der elektronischen Musik heraushebt. Moritz Gaudlitz bespielt als Teil der "Electrophilen" immer wieder das Harry Klein, Ben Auris stimmt mit der Gitarre melancholische Songs an. Gemeinsam sorgen sie für melodische, teils düstere Passagen, die vom Elektrobass getragen, aber niemals übertönt werden.
Profil ansehenPUNCHERS PLANT
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Homesick
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PUNCHERS PLANT veröffentlichen im März ihr zweites full-length Album "How to Escape" und feiern nach rund 200 Shows auf zahlreichen Touren ihre Releaseparty im Feierwerk. Das Album stellt die Frage, wie sich junge Menschen eine eigene Welt abseits von Lebenslaufoptimierung, Zukunftsängsten und dem Streben nach materieller Befriedigung schaffen können. Wie können wir diesen gesellschaftlichen Zwängen entfliehen? Ist es möglich, gegen den Strom zu schwimmen, ohne unterzugehen?
Profil ansehenROSALIE UND WANDA
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Es ist die Art von Musik, die man auf einer Wiese unter Kastanien hören und ein wenig dazu träumen möchte. Es ist die Stimme von Sängerin Rosalie Eberle, der man so gerne zuhört bei den Geschichten von tanzenden Apfelbäumen, von Momenten, in denen man sich bereit fühlt für die Liebe, und solchen, in denen Gedanken - ganz ohne Sinn - Zeit haben, um gedacht zu werden. Das klingt bei ROSALIE UND WANDA dann mal poppig-verspielt, mal jazzig und sehr oft ein wenig verträumt.
Profil ansehenSARAH SOPHIE
Traurig und doch fröhlich. Zerbrechlich und doch stark. Leicht ist es nicht, die Münchner Künstlerin SARAH SOPHIE in eine passende Schublade zu stecken. Muss man ja auch gar nicht - gerade die emotionale und musikalische Vielseitigkeit macht die junge Musikerin und Songwriterin zu dem was sie ist. Fachkräftige Unterstützung hat sie jedenfalls schon gefunden: alte Hasen der Münchner Musikszene wie Amadeus Böhm ("Elektrik Kezy Mezy"), Nick Sauter ("Pardon Ms. Arden") und Flo Schanze ("Five!Fast!!Hits!!!", "Massive Töne") halfen ihr bei der Umsetzung und Aufnahme ihrer Ideen. Die Ergebnisse gibt es auf der ersten Veröffentlichung "Looking for Perception" zu hören.
Profil ansehenSTRAY COLORS
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Fall To Much (live @ on3-Studio)
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Zwei Gitarren, der mehrstimmige Gesang von Rüdiger Sinn und Zlatko Pasalic, dazu Cello und Percussion - das ist das Rezept der Folk-Pop-Band STRAY COLORS: Balkan-Rhythmen, schmeichelnde Melodien - und all das angereichert mit der Erfahrung aus anderen Bands, trifft man hier doch Musiker aus Bands wie "Lucky Fish" und "Angaschmäng" wieder. Es ist ein Rezept, das seit der Bandgründung vor einem Jahr bestens funktioniert, und das ihnen bereits den Rang als Münchens Antwort auf "Simon & Garfunkel" gesichert hat.
Profil ansehenTHE EXCLUSIVE
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THE EXCLUSIVE - Atomic! Atomic!
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Ein Jahr lang zog sich die Indie-Band EXCLUSIVE zurück, um im Juli ihr Debütalbum vorzustellen, von dem die fünf Jungs aus Trudering selbst sagen, dass darin alles anders sei als bei den alten "The Exclusives". Es entstanden Songs, die mit deutschen poetischen Texten, drückenden Bässen, pulsierenden Beats und einem elektronischen Anstrich überraschen - kannte man die Band bisher doch als Britpopper.
Profil ansehenTHE DOPE
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THE DOPE
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THE DOPE - was im ersten Moment an Drogen aller Art denken lässt, entpuppt sich als Rockprojekt zweier Münchner Musiker, die diese Assoziationen schnell in Vergessenheit geraten lassen. Statt sphärischem Psychedelic-Geschwurbel spielen Rudi Maier und Franz Neugebauer bodenständigen Indie-Rock in Minimalbesetzung: Gitarre, Schlagzeug, angereichert mit programmierten Sounds.
Profil ansehenVELI
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VELI: Das sind Jens Milkowski und Lucas Bergmüller, die sich beim Musikmachen ohne Worte verstehen. Sie produzieren ihre Musik bei sich zuhause und verwerfen Ideen sofort wieder, wenn der Groove nicht passt! Dieses Zweimannteam besteht, weil sie sich mit ihren Fähigkeiten ergänzen. Ihr Ziel ist es, ihr eigenes Verständnis von Musik immer wieder herauszufordern und so einen einzigartigen Vibe zu schaffen, der inspiriert ist von der Musik ihrer Idole wie Mount Kimbie, James Blake, Gold Panda oder Pretty Lights.
Profil ansehenWELL WELL WELL
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Dreimal Well im Bandnamen - ist das eine Spur zu schmeichlerisch für Newcomer? Keineswegs. Die Indie-Folk-Band WELL WELL WELL hat bei ihrem Auftaktkonzert in diesem Sommer bewiesen, dass sie mehr ist als eine glatte Newcomer-Band, schon alleine wegen Geige und Glockenspiel. Die Stimmen von Alexander Osmajic und Miriam Ledig ergeben ein Wechselspiel aus mal ruhigen, mal überraschend ausgefallenen Passagen, zugänglich und dennoch vielschichtig.
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