
100 JAHRE INTERNATIONALER FRAUENTAG
Feminismus trifft Marxismus
Im Jahr 1910 beschloss die Internationale Sozialistische Frauenkonferenz in Kopenhagen auf Antrag der Frauenrechtlerinnen und Kommunistinnen Clara Zetkin und Käthe Duncker den Internationalen Frauentag als Kampftag für die Rechte der Frauen in aller Welt zu begehen. Eine von Ausbeutung, Kriegsdrohung und Kriegen freie Gesellschaft, in der Frauen wirtschaftlich und psychisch vom Mann unabhängig, selbstbestimmt leben, die gemeinsamen gesellschaftlichen Angelegenheiten gleichberechtigt mitbestimmen und entscheiden können war der Zukunftstraum der kämpfenden Frauen. Durch einen Internationalen Frauentag sollte darauf hingewiesen werden, dass für diese Forderungen weltweit gekämpft wird.
Ohne Zweifel haben wir einiges erreicht in den vergangenen 100 Jahren. Doch für das Ziel einer vollen gleichberechtigten Teilhabe und Mitgestaltung der Gesellschaft muss noch viel getan werden. Nicht nur die ökonomischen, sondern jegliche Unterdrückungsverhältnisse gilt es zu überwinden, seien sie ethnisch, religiös oder geschlechtlich begründet.
"alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist ...". (Karl Marx)
"Feminismus trifft Marxismus"
Gesprächsrunde mit Sabine Scherbaum
(Bundessprecherin Feministische Partei DIE FRAUEN)
Barbara Thalheim, Sonja Schmid (DKP), Pia (SDAJ)
Links:
www.barbara-thalheim.de
www.dkp-muenchen.de
Veranstalter: DKP München
